Bericht aus dem Gemeinderat / Januar, Februar und März 2018

11.04.2018 08:00 von Mario Giger

Nach der Demission von Herrn Rolf Stegmüller als Präsident und Mitglied der Baukommission, amtet seit dem 18. März neu als Präsident der Baukommission Herr Christoph Schiltknecht vom Wiler. Der Gemeinderat bedankt sich ganz herzlich für die Bereitschaft von Herrn Schiltknecht. das nicht einfache Amt des Baupräsidenten unseres Dorfes zu führen und wünscht der Bau– und Werkkommission viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit. Der scheidende Präsident Rolf Stegmüller erklärt sich verdankender weise bereit, für eine Übergangszeit - im Sinne einer Einarbeitung - der Baukommission behilflich zu sein.  Für 1/4 Jahrhundert hat Rolf das Präsidium geführt in vorbildlicher und sehr kompetenter Weise. Ihm steht Dank und Anerkennung zu!

Dem Ingenieur Büro Holinger AG in Dornach wurde der Planungsauftrag für die anstehende Sanierung des in einem sehr schlechten Zustand befindlichen Geschiebe-sammlers Modlenbach beim Dorfeingang zum Preis vom 25‘000.00 erteilt, dies gleichzeitig mit dem Auftrag einer Zustandserhebung des Dorfbachkanals zum Preis von CHF 15‘000.00. Der Dorfbachkanal wurde in diesen Tagen durch eine Kanalservice Firma gereinigt und der Zustand mit Fotos und Videoaufnahmen dokumentiert. Es zeigt sich, dass einiges an diesem bald 100 Jahren alten Bauwerk an Sanierungsarbeiten ansteht. Bis Ende Sommer wird die Gemeinde im Besitz der entsprechenden Berichte sein. Das ganze Vorhaben wird eng vom Kanton (AfU) begleitet und auch mitfinanziert. Je nach Umsetzung der Projektvarianten und dem Grad der ökologischen Verbesserung werden von Kanton und Bund zusätzliche Beiträge gesprochen.

Das Projekt Zustandserfassung und Konzept Wegausbau, Drainagen und Flurreglement findet als Phase I ihren Abschluss. Start zur Aufarbeitung war Sommer 2014. Die Aufarbeitung des Konzepts durch Gemeinde und dem Ing. Büro Sutter in Nunningen nahm somit fast vier Jahre in Anspruch und verursachte Kosten in Höhe von über CHF 160'000.00. Es geht nun in einem weitern Schritt darum, bei den für diese Sache zuständigen Ämtern des Kantons und Bundes, das Projekt zu „verkaufen“: Einleitung der Vernehmlassung!

Hofzufahrten und Bewirtschaftungswege:
Länge der Hofzufahrten          14.7 km
Länge der Bewirtschaftungswege 16.2 km
Total       30.9 km  !!!!!

Die Sanierung- und Ausbaukosten werden auf CHF  4.7 Millionen geschätzt. Bund und Kanton stellen Beiträge in Höhe von 60% in Aussicht.  Die Einwohnergemeinde würde sich mit 20% an den Kosten beteiligen. Die restlichen 20% sollen durch Beiträge der Hofbesitzer und der Landeigentümer finanziert werden. Die Finanzierung wird in einem Flurreglement geregelt. Die Vernehmlassung beim Kanton wird zeigen, in wie weit das vorliegende Konzept - was die vorgeschlagenen Ausbauten und auch was die Regelungen im Flurreglement betreffen – gutgeheissen wird. Verschiedenste Amtsstellen sind in der Sache involviert. Nach der Genehmigung durch den Kanton wird dann eine öffentliche Planauflage durchgeführt werden müssen – mit Einsprachemöglichkeiten. Nach Abschluss dieser wird das Flurreglement anlässlich einer Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden müssen. Realistischer weise wird das ganze Verfahren noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Es bleibt die Hoffnung, dass mit dem Ausbau im Jahre 2019, wohl eher 2020 begonnen werden kann. Vorgängig muss noch der Investitions- und Finanzplan der Einwohnergemeinde erarbeitet werden.

 

 

 

 

 

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