Bericht des Gemeinderates / Sitzungen vom 29. April, 27. Mai und 24. Juni 2019

05.08.2019 08:04 von Mario Giger

Sitzung vom 29. April 2019:
Auf die Stellenausschreibung einer/eines Teilzeitangestellten für Reinigungsarbeiten und Stv. des Hauswartes im Schulhaus sind vier Bewerbungen eingegangen. Den Zuschlag hat Frau Helga Stegmüller-Maier erhalten. Der Gemeinderat dankt ihr und wünscht ihr viel Freude beim Schaffen. Nach einer erneuten Vernehmlassung des Flurreglements beim Kanton genehmigt der Gemeinderat dieses Reglement. Der Souverän wird anlässlich einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung darüber zu entscheiden haben. Die Beameranlage im Gemeindehaus wird durch einen Grossbildschirm/TV ersetzt. Auch im Schulhaus wird ein weiterer IT-Ausbau genehmigt. Die Wasserzähler werden ab diesem Jahr nur noch abwechslungsweise einmal im Dorf und im nächsten Jahr auf dem Wiler durch den Wasserwart persönlich abgelesen. Der andere Dorfteil erhält jeweils eine Zählerstandsmeldekarte. Infolge des Ablaufs der Leasingverträge der Kopiergeräte Schule/Verwaltung wurden die beiden Geräte zu sehr günstigen Konditionen ersetzt. Der Gemeinderat berät in einer weiteren Lesung über den Investitionsplan: Gemäss dem von einem Ingenieurbüro erarbeiteten und nun vorliegenden Zustandserhebungsberichtes der Strassen im Wohngebiet, stehen in den nächsten zehn Jahren Sanierungsarbeiten von rund 1.6 Millionen Franken an. Die Räumlichkeiten und das Mobiliar der Gemeindeverwaltung muss nach 35 Jahren im Hinblick auf die Pensionierung des Verwalters auf Ende Mai 2021 auch saniert und erneuert werden.  An die Sanierungskosten der St. Lukaskirche (Fassade) wird die Einwohnergemeinde dann wohl auch einen Kostenbeitrag zu leisten haben. Zur Diskussion stehen CHF 100.00 pro Einwohner. Ein entsprechendes Beitragsgesuch ist eingegangen. Neu und dringlich zu thematisieren ist gemäss Vorgaben des Kantons eine weitere Ortsplanrevision. Der Gemeinderat hat diesbezüglich Kontakt mit der Fachhochschule Rapperswil aufgenommen mit dem Thema: „Dorferneuerung mit einer ganzheitlichen Ortsplanung!“

Sitzung vom 27. Mai 2019:
Seit den letzten Sanierungen des Kanalisationsnetzes sind bald 15 Jahre vergangen und es wird in Etappen wieder mit Zustandserhebungen begonnen werden müssen: Spülen mit gleichzeitiger Sanierung der schadhaften Stellen. Die Digitalisierung der Werkkatasterpläne findet in den nächsten Monaten ihren vorläufigen Abschluss. Das Grundeigentümerbeitragsverfahren in Sachen Ausbau Fahrenbodenstrasse kann immer noch nicht abgerechnet werden, da sich die grundbuchrechtliche Aufarbeitung der Land-/Wegmutationen verzögert. Auch verzögert sich der Ausbau des Ersatzes der Wasserleitung Unter-/Hinterwiler.  Gleichzeitig mit der in Planung befindlichen Sanierung des bald 100-jährigen Dorfbachkanals, soll auch der nach GWP längst fällige Neubau der Sauberwasserleitung ab Fringeliweg, über die Holle bis zur Bachstrasse führend, schon im nächsten Jahr gebaut werden. Auch ein Umrüsten der Strassenlaternen (LED) im besagten Bereich steht zur Diskussion. Der Dorfbachkanal muss eventuell „total ersetzt“ (Neubau) werden, was einen Aufbruch der Bachstrasse zur Folge haben wird. Der Gemeinderat bedauert es ausserordentlich, dass die vier Direktkurse Laufen-Station-Bärschwil ab 2020 nicht mehr angeboten werden. Diese Direktkurse werden von unserer Einwohnerschaft sehr geschätzt - Zeitersparnis über zehn Minuten ab Bahnhof Laufen. Eine gute Anbindung des ÖV‘s ist für unser Dorf mehr und mehr von grösster Wichtigkeit. Im Rahmen der Vernehmlassung hat der Gemeinderat entsprechend interveniert. Dann wohl eher mit wenig Aussicht auf Erfolg - gemäss telefonischer Vorabklärung beim Kanton.

Sitzung vom 24. Juni 2019:
Der Gemeinderat nimmt Kenntnis vom Revisionsbericht der Hänggi Treuhand AG zur Rechnungsablage 2018. Alles im grünen Bereich! Die Zusammenarbeit mit dem Treuhandbüro erweist sich als sehr erfreulich. Der ursprünglich geplante Standort für den Ersatz der Schulküche im Lichthof/Atrium des Schulhauses kann aufgrund von brandschutztechnischen Vorschriften gemäss SGV - Fluchtweg im Gang-  nicht realisiert werden. Das Planungsbüro schlägt als neuen Standort für den Ausbau einer Küche einen „Neu/-Anbau“ vor. Dies beim  Geräteraum der Mehrzweckhalle - also im Aussenbereich. Allenfalls kann mit diesem Ausbau auch eine Erweiterung des Geräteraumes ermöglicht werden. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis! Der Umbau Schulküche in ein Schulzimmer unter der Bauleitung von GR Nicole Laffer hat einen erfreulichen Abschluss gefunden und ist bezugsbereit. Dem Dorfblatt liegt eine kleine Fotodokumentation der gut drei Monate dauernden Arbeiten bei. Danke Nicole. Mit der Sanierung des Geschiebesammlers (Modlenbach) wird am 5. August begonnen. Der Gemeinderat erteilt dem Baumeister Johann Volonté AG von Nunningen die Baumeisterarbeiten zum Preis von CHF 226‘743.65. Die Bauarbeiten werden sich über rund zwei Monate hinziehen. Für die Bewohner/innen der direkten Nachbarschaft wird dies zu etlichen Emissionen (Baulärm/Lastwagen-verkehr) führen.

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