Bericht des Gemeinderates

07.05.2020 08:59 von Mario Giger

Bericht Gemeinderat vom 07.05.2020

Der Gemeinderat genehmigt den Investitions– und Finanzplan 2020-2024. Gemäss Gemeindegesetz muss ein solcher alljährlich einmal überarbeitet werden. Das Nettovermögen pro Einwohner betrug Ende Jahr 2019 pro Einwohner rund CHF 750. Infolge der zum Teil schon bewilligten Investitionsgeschäfte: Schulküchenneubau, dem etappierten Ausbau der Hofzufahrten und den Sanierungen der landw. Drainagen und all den anderen geplanten Investitionen. ist gemäss Finanzplan per Ende 2024 mit einer vertretbaren Nettoverschuldung von CHF 1‘200 pro Einwohner zu rechnen. Er berät über die Organisationsentwicklung und Personalrekrutierung im Zusammenhang mit der Pensionierung des Gemeindeverwalters Mario Giger auf Ende Mai 2021. Die Auftragserteilung erfolgte an einen externen Personalberater mit einem Kostendach von CHF 10‘000. In der Folge fand am 19. Februar ein Workshop mit dem Berater und dem Gesamtgemeinderat statt. Bis im Herbst soll Klarheit über die Neuorganisation der Gemeindeverwaltung und der Personalnachfolge herrschen. Der Gemeinderat berät und beschliesst über diverse Geschäfte und Auftragserteilungen — nicht abschliessende Aufstellung: Lieferung und Montage von drei Defibrillatoren, Ausbau des Brandschutzes bei der ehemaligen Zementfabrik Liesberg, Erteilung eines Planungsauftrages in Sachen Sanierung der roten Brücke, Ersatz von weiteren 50 Stühlen in der MZ-Halle, diverse Anschaffungen und Unterhaltsarbeiten im Bereich Schule und Schulhaus, Auftragserteilung von Strassenunterhaltsarbeiten, Ersatz der Strassenbeleuchtung Bachstrasse, Auftragserteilung für die Sanierung weiterer drei Dorfbrunnen. In Jahresetappen soll das ganze Kanalisationsnetz im Wohngebiet durch eine Kanalservicefirma gespült und mittels TV-Aufnahmen nach schadhaften Stellen untersucht werden. Dieses Jahr wird als erste Etappe das Wohngebiet südlich der Dorfmitte/Dorfbrunnen kontrolliert werden. Mit den Arbeiten wird am 11. Mai begonnen. Das Projekt Digitalisierung Werkkatasterpläne (Wasser und Abwasserleitungen) hat nach Jahren ihren Abschluss gefunden und die Schlussabrechnung konnte genehmigt werden. Die Arbeiten Sanierung des Geschiebesammlers Modlenbach haben ihren Abschluss gefunden. In diesen Tagen wird die Schlussabrechnung erstellt und die restlichen Subventionen werden bei Bund und Kanton eingefordert.

Die Fachhochschule Rapperswil (ZH) hat sich bereit erklärt, im Rahmen von Bachelorarbeiten zweier Studenten, sich dem Themenbereich Neugestaltung des Dorf– und Parkplatzes anzunehmen. Der Gemeinderat genehmigte den Planungsauftrag des Neubaus der Schulküche und des Ausbaus eines Weges zum Turnplatz an das Arch. Büro Eggenschwiler in Laufen zum Preis von CHF 75‘500. Infolge der Coronazeiten verzögert sich die Aufarbeitung der Baubewilligungseingabe und realistischer Weise muss davon ausgegangen werden, dass mit den Bauarbeiten, auch zum Schutz der Kinder, erst im nächsten Jahr begonnen werden kann. Auch genehmigte der Gemeinderat die Schlussabrechnung des Umbaus alte Schulküche zu einem Schulzimmer mit Kosten von CHF 85‘088. Dies bei einem bewilligten Kredit von CHF 85‘000. Der Gemeinderat wählt Frau Angela Strohmeier von Meltingen, infolge Demission der bisherigen Stelleninhaberin, zur neuen Schulzahnpflegeinstruktorin.

Das neue Flurreglement wurde vom Regierungsrat genehmigt und ist rückwirkend auf den 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Zurzeit erarbeitet das Ing. Büro Sutter die detaillierten Erschliessungspläne in Sachen Ausbau der Hofzufahrten und auch der anstehenden landw. Drainagesanierungen aus.  Nach den Sommerferien wird mit dem kantonalen Vernehmlassungs– und Auflageverfahren begonnen werden können, sodass einem ersten Ausbau im nächsten Jahr nichts im Wege stehen sollte.

 

Weiteres im Dorfblatt Mai 2020

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